MRT –Magnetresonanztomografie

Welche Körperregionen werden mit dem MRT untersucht?

  • Kopf
  • Halsweichteile
  • Wirbelsäule
  • Thorax, Mediastinum, Herz
  • Brustdrüse
  • Oberbauch
  • Becken
  • Prostata
  • Gelenke
  • Extremitäten
  • Gallengang (MRCP) ohne Kontrastmittel
  • Gefäßdarstellung (Angiographie)

Die Magnetresonanztomografie (MRT)

Die Magnetresonanztomografie (MRT) – früher Kernspintomografie – nutzt keine Röntgenstrahlen. Das Verfahren ist damit ohne Risiko für die Patient*innen. Während der Untersuchung erzeugt das MRT ständig wechselnde Magnetbilder, um (Resonanz-) Signale aus dem Körper zu empfangen. Diese Signale werden computerunterstützt in sehr detaillierte Querschnittbilder umgewandelt. Die Aufnahmen von Weichgeweben sind dabei deutlich kontrastreicher als bei der Computertomografie.

Vor der Untersuchung

Wir möchten Ihnen die MRT-Untersuchung so angenehm wie möglich machen. Darum nehmen wir uns Zeit, um Ihre Fragen ausführlich zu beantworten. Wir erläutern Ihnen im Rahmen des Aufklärungsgesprächs auch noch einmal den genauen Ablauf der Untersuchung. Da das MRT sehr starke Magnetfelder erzeugt, müssen Sie uns über alle metallischen Fremdkörper informieren. Dazu gehören:

  • Herzschrittmacher
  • Metallimplantate, Schrauben und Platten
  • Prothesen
  • Metallsplitter
  • Medikamentenpumpen und Shunts

Sind alle Fragen geklärt, lagern wir Sie auf einer Untersuchungsliege. Hier erhalten Sie – wenn notwendig – ein Kontrastmittel, das im Allgemeinen sehr gut verträglich ist. Sollten Sie an einer Nierenschwäche leiden oder bereits früher eine Unverträglichkeit auf Kontrastmittel aufgetreten sein, teilen Sie uns das bitte mit.

Ablauf der MRT Untersuchung

Die Untersuchung dauert zwischen 15 und 45 Minuten. Charakteristisch sind die Klopfgeräusche, die Sie hören. Darum bieten wir Ihnen Kopfhörer oder Ohrstöpsel an, die den Geräuschpegel reduzieren. Außerdem erhalten Sie eine Klingel, mit der Sie sich jederzeit bemerkbar machen können, wenn Sie sich unwohl fühlen. Während der Untersuchung können Sie aber auch mit uns sprechen. Wir können Sie zu jeder Zeit hören und sehen.

Sie haben Angst vor dem MRT?

Damit sind Sie nicht alleine. Etwa zehn bis 15% haben Angst vor der Untersuchung – vor allem wegen der räumlichen Enge. Wenn Sie wissen, dass Sie unter Platzangst leiden, weisen Sie uns bitte gleich bei der Anmeldung darauf hin. Dann können wir einiges tun, um Ihrer Angst entgegenzuwirken.

Zum einen arbeiten wir mit dem MR-Gerät Philips Ingenia. Dieses Gerät hat eine zehn Zentimeter weitere Öffnung (70 statt 60 cm Innendurchmesser) und ist auch kürzer. Allein das hilft vielen Patient*innen schon gegen Platzangst. Bei manchen Organuntersuchungen können wir Sie auch mit Kopf und Oberkörper außerhalb des Magneten lagern (z.B. untere Extremität, Lendenwirbelsäule, Becken). Bei anderen Organuntersuchungen ist es unumgänglich, dass Sie mittig in der Röhre liegen müssen.

Wenn nötig, können Patient*innen mit Platzangst ein orales angstlösendes Medikament erhalten. Dann müssen Sie etwa eine halbe Stunde vor dem Untersuchungstermin kommen, damit das Medikament wirksam wird.

  • Gesundheitskarte und Überweisung
  • Vorbefunde und frühere Aufnahmen
  • Implantatzertifikate
  • Laborwerte (Kreatinin) – wenn die Untersuchung mit Kontrastmittel durchgeführt wird
  • Das MRT arbeitet mit starken magnetischen Wellen, darum dürfen Sie kein Metall am oder im Körper tragen. Informieren Sie uns im Vorfeld über Implantate, Herzschrittmacher, etc.
  • Die Untersuchung beträgt zwischen 15 und 45 Minuten
  • Der Durchmesser unserer MRT-Röhre ist zehn Zentimeter größer als bei einem herkömmlichen Gerät

Sprechzeiten

 

Magnetresonanztomografie-mrt

Termine

Wann dürfen wir für Sie da sein? Melden Sie sich gerne und vereinbaren Sie einen Termin.